Man, heute habe ich den Papst in der Tasche. Konnte unsere Haushaltskasse so was von entlasten. Mir wird immer klarer, dass wir jeden Tag ein wenig mehr verschaukelt werden. Das war früher unvorstellbar. Leben und leben lassen, darum ging es einst. Ich bin in einer Zeit groß geworden, in der es wenig Rabatte gab. Sprach jemand von Rabat(t), dann meinte er die Hauptstadt von Marokko. Heute ist eine Welt ohne Rabatte gar nicht mehr vorstellbar. Da beziehen Gasanbieter ihre Lieferungen aus Russland. Kaum vorstellbar, dass hier Rabatte von bis zu 50 % möglich sind. Doch selbst dann müssten die Preise bundesweit auf fast gleichem Niveau liegen. Tun sie aber nicht. Mein bisheriger Gaslieferant verlangt für die nächsten zwölf Monate rund 1.700 Euro, damit es zu Hause muckelig warm wird. Nun habe ich gewechselt zu einem Unternehmen, das für dieselbe Leistung 800 Euro weniger verlangt. Mit 900 Euro im Jahr bin ich dabei. Natürlich komme ich nicht auf der Wurstsuppe daher geschwommen. Mir ist schon klar, dass dieser Anbieter neue Verträge subventioniert. Doch sollte mich das interessieren? Wenn alles teurer wird und die Zinsen weggefallen sind, dann ist es gut, diese Verluste über neue Verträge zu kompensieren. Es lohnt sich, ein paar Minuten im Jahr zu investieren, um seine Ausgaben zu kürzen. Heute sind es bei mir 800. Die investiere ich jetzt in Qualitätsaktien. Die sind aufgrund des Coronavirus günstiger geworden.
Marokko ist überall
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