Greta hat ihr Ziel erreicht: Menschen geraten weltweit in Panik!

Kennen Sie die Klugschnacker, die damit Geld verdienen, indem sie anderen weismachen, mehr zu wissen als die Märkte? Das schlechteste aller Beispiele der letzten Jahrzehnte erleben wir derzeit durch das Coronavirus. Bräsig dahinlebend unter einer Käseglocke, selbstverliebt in den eigenen „vermeintlichen“ Leistungen und gleichgültig, dramatische Veränderungen wahrzunehmen – so sah sie bis vor ein paar Wochen aus, die Welt vieler Menschen. In stoischer Gelassenheit und über jeden Zweifel erhaben, kritisierten sie die, die nur allzu oft mahnend den Zeigefinger hoben. Dann auf einmal ist es da, gleichsam einer biblischen Plage, dieses verdammte Virus. Nicht einmal ein Lebewesen und so verschwindet klein. Doch groß genug, um die Welt in den Kollaps zu bugsieren. Hysterie und Panik machen sich überall breit. Greta wollte die Menschen in Panik sehen. Jetzt hat sie ihr Ziel erreicht. Wer hätte gedacht, dass es so schnell geht.  So leicht ist der Mensch verwundbar und das ganz ohne Klima.

Jetzt kommen dieselben Klugschnacker, die keine Krise für 2020 gesehen haben wollen,  daher und fragen auf der Titelseite verschiedener Finanzmagazine, ob Gold jetzt vor dem größten Anstieg aller Zeiten steht. Wenn man keine Ahnung hat ist es gut, einfach den Mund zu halten. Aber das können diese Schnacker nicht. Sie müssen zu allem ihren „finanziellen“ Senf dazugeben, damit ihre Leser ins handeln kommen. Nur dann verdienen diese Geld-Propheten eine Provision. Der Rubel muss rollen, koste es was es wolle, am Ende sogar die Glaubwürdigkeit.

Wer mich kennt, weiß um meinen Ansatz. Investieren, wann immer Geld dafür vorhanden ist und niemals auf vermeintliche Propheten hören. Die, die heute Angstszenarien verbreiten sind dieselben, die im Dezember 2019 eine gute Börsenprognose für 2020 abgegeben haben. Tja, dumm gelaufen. Aber das passiert eben, wenn man sich so weit aus dem Fenster lehnt und keine Ahnung hat. Als ich im Juni 2009, also vor 11 Jahren, in Wien einen Vortrag hielt, zeigte ich meinen Teilnehmern den Wirtschaftsteil einer Tageszeitung vom selben Tag. Dort stand: „Flucht ins Gold ergibt keinen Sinn mehr“. Die Mehrheit der Teilnehmer hat gelernt, solche Meldungen einfach zu ignorieren. Sie taten, wie von  mir empfohlen. Sie kauften im Juni 2009 Gold zum Preis von durchschnittlich 680 Euro je Unze. Jetzt, wo Sie diese Zeilen lesen, kostet die Unze 1.480 Euro und das obwohl die Zeitung meinte, dass Gold keinen Sinn mehr mache. Wer glaubt, ein Gewinn von 800 Euro in 11 Jahren (entspricht einer jährlichen Rendite von 7,5 Prozent) ist sinnlos, der soll auch weiterhin den nichtsahnenden Propheten auf dem Leim gehen oder gleich sein Geld in eine Lebensversicherung investieren. Wer seine Leiden selbst wählt, darf sich später nicht beschweren.

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