Wer diese GroKo-Regierung hat, braucht keine weiteren Feinde

Wer wissen will, wohin die Reise in Deutschland gehen wird, wenn die Digitalisierung richtig an Fahrt aufnimmt und die Klimapakete nach ihrer Umsetzung verlangen, muss sich nur anschauen, wie unsere Bundesregierung in Sachen Coronavirus handelt. Nicht nur, dass Millionen von Menschen gefährdet sind, auch die Wirtschaft steht vor einem Super-GAU. Lösung? Keine! Aktionen seitens der Regierung: Keine! Notfallprogramme: Keine! Eine sichtbare Kanzlerin oder Forschungsministerin? Verschoben bis nach der Krise.

An klugen Sprüchen indes fehlt es nicht.

Einmal mehr zeigt sich was wir von Politikern, die in ihrer Wohlfühlblase keinen einzigen Blick in Richtung Zukunft werfen, erwarten dürfen, wenn es Ernst wird. Gar nichts. Was ist aus den versprochenen blühenden Landschaften in Ostdeutschland geworden? Wie ist man mit den Arbeitslosen im Ruhrgebiet umgegangen, nachdem die Stahlwerke en Masse geschlossen wurden? Welche Lösung hatte die Politik für die Kumpel, die nach ihrer letzten Schicht im Bergwerk bis heute keine Arbeit gefunden haben? Wie ist es um die Integration bestellt?

Solche Entwicklungen fallen nicht vom Himmel. Sie kündigen sich über Jahre an. Klopfen sie dann an der Tür, reagieren alle so was von überrascht. Gleiches gilt für die Flüchtlingskrise. Es gibt leider die ersten Toten an der Grenze zu Griechenland. Fünf Jahre war Zeit, eine gemeinsame Lösung zu finden. Haben unsere gewählten Volks(ver)treter ernsthaft geglaubt, mit einer Vogel-Straußpolitik Probleme lösen zu können?

Wie erwähnt. Im Hinblick auf die Digitalisierung und die gesetzlichen Auflagen zur Rettung des Klimas dürfen Sie nicht erwarten, dass die damit verbundenen Probleme gelöst werden. „Made in Germany“ wird schon bald Geschichte sein. Wohl dem, der sich nicht auf andere verlässt. Denn er ist schon heute verlassen.

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